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Michael Moore - "SICKO", DER FILM


Pharma-Konzerne warnen Mitarbeiter vor Michael Moore

Er hat die Waffen-Lobby attackiert und sich George
Bush vorgenommen - nun arbeitet Dokumentar-Propagandist Michael Moore an einem
Film über das US-Gesundheitssystem. Schon werden die Arzneimittelkonzerne
nervös - und fordern Mitarbeiter auf, ja nicht mit einem
"ungepflegten Typen mit Baseball-Cap" zu reden.

Los Angeles - Der neue Moore-Film, Arbeitstitel
"Sicko", soll voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte
2006 fertig werden und sich den Praktiken von Pharma-Konzernen,
Gesundheitsversicherern und dem Zustand von
Krankenhäusern in den USA widmen. In einem
Gespräch mit der "Los Angeles Times" sagte Moore
nun, er habe sich bereits für Dreharbeiten in der Nähe
von Kliniken und Pharmakonzern-Gebäuden
aufgehalten. Das Thema Gesundheit sei "das
innenpolitische Thema der Zeit".

Das Blatt schreibt, mindestens sechs große
Pharma-Firmen hätten schon interne Anweisungen an
ihre Mitarbeiter ausgegeben, nicht mit Moore zu
sprechen. Falls der Regisseur versuche, sie zu
interviewen, sollten sie ihn an die
Kommunikationsabteilung weiter verweisen.

Der Sprecher des Viagra-Herstellers Pfizer sagte der
"Times": "Wir haben in unserer Online-Zeitung eine
Geschichte darüber gebracht, dass Michael Moore
einen neuen Dokumentarfilm anfängt - und gesagt, wenn sie einen
ungepflegten Kerl mit einer Baseball-Cap
sehen, dann wissen sie, wer es ist." Pfizer
war jüngst wegen möglicher Nebenwirkungen seines
Arthrose-Mittels Celebrex in den Schlagzeilen geraten.

"Die Leute flippen schon aus"

Auch der Konkurrent Astrazeneca hat sich auf
mögliche Kamera-"Überfälle" durch Moore eingestellt.
Sprecherin Rachel Bloom sagte laut Bericht: "Moores
bisherige Arbeit ist sehr durch Negativität
gekennzeichnet. Wir können nicht davon ausgehen,
dass er eine faire und ausgewogene Darstellung
liefert." Es habe auch Gerüchte gegeben, so Bloom,
dass Moore versucht habe, Mitarbeiter von
GlaxoSmithKline zu überrumpeln und zu interviewen.
Eine Glaxo-Sprecherin bestätigte, dass ihre
Mitarbeiter beunruhigt seien. Sie erhalte viele
Anfragen von Angestellten, die Angst vor "Angriffen"
durch Moore hätten.

Die Nervosität grenzt teilweise schon an Panik. Bei
AstraZeneca sollen Mitarbeiter in sämtlichen sechs
US-Zentren des Konzerns gemeldet haben, sie hätten
Moore in der Nähe ihres Geländes gesehen. Auch die
Konzernsprecherin zweifelt an diesen "Sichtungen" und
vermutet, dass mit einigen Angestellten die Fantasie durchgegangen sein könnte.

Der Film soll nach ersten Angaben einerseits die
Leidensgeschichten bestimmter Patienten schildern,
die auf unzulängliche Weise behandelt wurden.
Andererseits solle er Interviews mit "Verantwortlichen" enthalten.
In der Gesundheitsbranche kursieren laut
Bericht außerdem Gerüchte, dass Moore
Geheimkameras in Arztpraxen installiert habe, um die Besuche
von Arzneimittelvertretern zu filmen. Damit wolle er
angeblich dokumentieren, wie die Vertreter versuchen, Ärzte zu bestechen.

Moore wollte sich zu diesen Gerüchten nicht äußern.
"Der Film ist noch in einer frühen Phase",
sagte er der "LA Times", "aber die Leute flippen schon aus."


 
  
 
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