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Donnerstag, 13. Oktober 2005

US-Ölförderung sackt auf Niveau von 1943


Die Wirbelstürme "Katrina" und "Rita" haben in Texas und im Golf von Mexiko so starke Schäden angerichtet, dass die Ölproduktion der USA auf ein 62-Jahres-Tief gefallen ist.

Washington - Die Ölförderung sei im September auf das niedrigste Niveau seit dem Juli 1943 gesunken, teilte das US-Energieministerium mit. Im Vormonat seien im Schnitt täglich 4,197 Millionen Barrel gefördert worden (ein Barrel = 159 Liter). Erstmals seit dem April 1950 sei die Tagesmenge von fünf Millionen Barrel unterschritten worden.

Üblicherweise förderten die USA allein im Golf von Mexiko täglich rund 1,5 Millionen Barrel Öl. In der letzten Septemberwoche habe die gesamte Produktion dort zeitweise still gelegen.

Dem Ministerium zufolge wird die US-Ölförderung in den nächsten Monaten mit zunehmender Wiederinbetriebnahme der Förderanlagen im Golf von Mexiko steigen. Das übliche Niveau werde aber nicht vor Ende März wieder erreicht werden.


 

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Freitag, 7. Oktober 2005

Frau wegen Anti-Bush-Shirt aus Flugzeug verwiesen


Bei einem Inlandsflug in den USA ist es zu einer hitzigen Debatte um das T-Shirt einer Passagierin gekommen. Auf dem Kleidungsstück waren drei US-Politiker und eine deftige Bemerkung zu sehen. Während eines Zwischenstopps musste die Frau aussteigen.

Reno - Die 32 Jahre alte Lorrie Heasley aus dem US-Bundesstaat Washington war mit einer Maschine der US-Fluggesellschaft Southwest auf dem Weg von Los Angeles nach Portland in Oregon. Sie trug ein T-Shirt mit Bildern von US-Präsident George Bush, Vizepräsident Dick Cheney und Außenministerin Condoleezza Rice. Außerdem stand auf dem Shirt eine abfällige Bemerkung, die die Zeitung "Reno-Gazette Journal" schamhaft umschreibt: "Es klingt so ähnlich wie der beliebte Film 'Meet the Fockers'".

Nach Angaben der Fluggesellschaft hatten sich mehrere Passagiere über das T-Shirt beschwert. Heasley hingegen berichtete der Zeitung, die anderen Fluggäste hätten sich erst über ihre Kleidung beschwert, als sie und ihr Mann sich beim Zwischenstopp in Reno auf andere Plätze gesetzt hatten. Die Crew bat Heasley, das T-Shirt zu bedecken, woraufhin diese sich einen Pullover umhängte. Dieser rutschte jedoch herunter, als Heasley versuchte zu schlafen. Dann habe das Personal sie gebeten, das T-Shirt entweder auf links anzuziehen oder das Flugzeug zu verlassen. Heasley und ihr Mann stiegen aus.

Eine Sprecherin der Fluggesellschaft sagte, die Geschäftsbedingungen erlaubten es, Passagiere von Bord zu weisen, wenn sie sich "ungehörig, obszön oder anstößig" verhielten. Allen Lichtenstein, Anwalt der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, sagte hingegen, es sei problematisch, solche Entscheidungen während des Fluges zu treffen. Schließlich sei die Frau ja während eines Zwischenstopps aus der Maschine gewiesen worden.

Nun will Heasley eine Klage wegen Verletzung der Menschenrechte gegen Southwest Airlines anstrengen. "Cousins und andere Verwandte sind im Irak stationiert", sagte sie der Zeitung. "Wir versuchen dort, einem anderen Land die Freiheit zu bringen, und hierzulande muss ich aus einem Flugzeug aussteigen - wegen einem T-Shirt. Das hat nichts mit Freiheit zu tun", schimpfte sie.


 

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Donnerstag, 6. Oktober 2005

US-Senat beschliesst Verbot von Gefangenen-Misshandlungen


WASHINGTON - In offener Opposition zu US-Präsident George W. Bush hat der Senat ein ausdrückliches Verbot der Misshandlung von Gefangenen durch US-Soldaten beschlossen. Die Neuregelung wurde am Mittwoch (Ortszeit) mit 90 gegen neun Stimmen angenommen.

Die vom US-Senat beschlossenen Neuregelung soll einen "grausamen, unmenschlichen und erniedrigenden" Umgang mit Gefangenen künftig verhindern. Der republikanische Senator John McCain sagte, das Image der Vereinigten Staaten sei durch die Bilder von Gefangenen-Misshandlungen sehr stark beschädigt worden.

McCain verlas auch ein Statement des früheren Aussenministers und Generalstabchefs Colin Powell, indem dieser seine "volle Unterstützung" für das Misshandlungsverbot zum Ausdruck brachte. Damit könne die "furchtbare diplomatische Krise" überwunden werden, die durch den Abu-Ghraib-Skandal verursacht worden sei, erklärte Powell.

Das Weisse Haus hatte dagegen noch kurz zuvor bekräftigt, dass Bush die Neuregelung blockieren wolle. Mit ihr würden die Möglichkeiten des Präsidenten eingeschränkt, "den Kampf gegen den Terrorismus effektiv zu führen", sagte Bush-Sprecher Scott McClellan.

Laut "Washington Post" hatte Vizepräsident Dick Cheney bereits im Juli in persönlichen Gesprächen mit mehreren Senatoren versucht, die Neuregelung zu verhindern. Dennoch stimmten 46 Senatoren von Bushs Republikanischer Partei dafür, zusammen mit 43 Demokraten und einem Unabhängigen.

Der Beschluss zeige "eine neue Kühnheit unter den Republikanern, dem Weissen Haus in Fragen der Kriegspolitik entgegenzutreten", schrieb die "Post". Über das Misshandlungsverbot muss nun aber noch das Repräsentantenhaus entscheiden, bevor es dem Präsidenten vorgelegt würde.

Wegen des Folterskandals von Abu Ghraib war die US-Soldatin Lynndie England in der vergangenen Woche zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Insgesamt wurden seit dem Bekanntwerden des Abu-Ghraib-Skandals im Frühjahr 2004 neun US-Soldaten verurteilt.


 

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