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Kiffender Anwalt unterstützt Hanf-Initiative


In der Schweiz konsumieren rund eine halbe Million Menschen Cannabis. Bisher musste der Erfolg der aktuellen Initiative für «vernünftige Hanfpolitik» in Frage gestellt werden. Doch nun naht unerwartete Unterstützung.

», Mittwoch, 23. Januar, 20:50 Uhr auf SF 1.
Wenn sich Urs abends von seinen anstrengenden Mandaten und den ständig auf ihn einprasselnden Paragraphen erholen will, entspannt er sich bei einer Cannabis-Zigarette. Ein Anwalt, der kifft? Eine heikle Sache. Da ist es nicht verwunderlich, dass Urs ausschliesslich im Verborgenen konsumiert.

Erstaunlicherweise steht Anwalt Urs nicht alleine im berauschenden Dunst, denn Justitia hat noch einen weiteren Fürsprecher an der Hand. Ausgerechnet Thomas Hansjakob, erster Staatsanwalt des Kantons St.Gallen - Hardliner und Gegner des Hanfkonsums. Hansjakob unterstützt neuerdings die Hanf-Initiative.

Wie kommt es zur überraschenden Wende des konservativen Staatsanwalts? Hansjakob hält Verbote für wenig effizient: «Es geht im Grunde um den Jugendschutz. Wenn man Jugendschutz betreiben will, könnte man das in einem kontrollierten Markt besser als in einem illegalen Markt, den wir - was wir einräumen müssen - nicht unter Kontrolle haben», erklärt der Jurist seinen Sinneswandel gegenüber dem SF-1-Magazin «Rundschau» (Sendedetails: siehe Box).

Hat die Volksinitiative «Für eine vernünftige Hanfpolitik» eine realistische Chance, durchgesetzt zu werden? Die «Rundschau» nimmt sich diesem Thema heute in einem Beitrag an.


 

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Gute Noten für Gelegenheitskiffer


Der gelegentliche Konsum von Cannabis schadet den Schulleistungen gemäss einer Studie nicht. Dafür sind die Gelegenheitskiffer im Vergleich zu Lehrlingen oder Gymnasiastinnen, die gar nicht rauchen, beliebter und sportlicher.

Der Joint führt zur Zigarette - aber massvoll genossen nicht zu schlechten Noten.

Negative Effekte wie psychologische oder soziale Probleme seien im Vergleich zu den Nichtrauchern keine festgestellt worden, teilte die Universität Lausanne am Donnerstag mit. Lediglich das Verhältnis zu den Eltern sei etwas weniger gut. Die schulischen Leistungen von Gelegenheitskiffern seien zudem besser als jene der Kolleginnen und Kollegen, die nebst Cannabis auch Zigaretten rauchten. Auch neigten sie weniger dazu, sich mit anderen Drogen zu berauschen.

Diese Resultate basieren auf der Befragung von 5263 16- bis 20-Jährigen, die ein Gymnasium oder eine Lehre besuchten. 455 von ihnen rauchten nur Joints, 1703 kombinierten das Kiffen mit dem Zigarettenrauchen und 3105 rauchten gar nicht. Von 455 Gelegenheitskifferinnen und -kiffern hatten 56 Prozent im Monat vor der Befragung lediglich einen bis zwei Joints geraucht.

Auch wenn leichter Cannabis-Konsum ohne Kombination mit anderen Substanzen nicht alarmierend sei, so dürfe der Cannabis-Konsum nicht banalisiert werden, heisst es jedoch weiter. Die Studie stellte etwa fest, dass der Cannabiskonsum das Zigarettenrauchen fördern und verstärken kann. Die Resultate wurden gemäss Uni Lausanne in der Fachzeitschrift «Archives of Pediatric and Adolescent Medicine» publiziert.

Quelle: AP


 

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Bern kann Pilotversuch für kontrollierten Cannabis-Verkauf prüfen


BERN - Die Berner Stadtregierung erhält grünes Licht für die Prüfung eines Pilotversuches zum kontrollierten Verkauf von Cannabis. Das Stadtparlament hat einen Vorstoss der Grünen gutgeheissen. Ein solcher Versuch bräuchte bei der aktuellen Rechtslage eine Ausnahmeregelung des Bundes.

Das unverbindliche Postulat der Fraktion Grünes Bündnis/Junge Alternative fand mit 38 zu 22 Stimmen klare Zustimmung im Rat. Mit 43 zu 19 lehnte dieser gleichzeitig einen verbindlichen Vorstoss der SVP ab, welcher eine kontrollierte Hanfabgabe in Bern um jeden Preis verhindern wollte.

Gesundheitsdirektorin Edith Olibet betonte, die Stadt kläre - in Zusammenarbeit mit Bund, Kanton und anderen Städten - lediglich ab, "was möglich sei". Es gebe auch für den Gemeinderat keinen Zweifel, dass ein solcher Pilotversuch nur mit einer Ausnahmeregelung und einer wissenschaftlichen Begleitung möglich sei.

Viele Angebote der aktuellen Drogenpolitik seien aus Pilotprojekten entstanden, die sich als machbar und vernünftig erwiesen hätten. Man müsse Lösungen finden, wie Cannabiskonsumenten nicht unnötig kriminalisiert würden, um einen verträglichen Umgang mit der Situation zu erhalten, sagte Olibet.

Mit dem Scheitern der Revision des Betäubungsmittelgesetzes im Sommer 2004 im Nationalrat blieb der Anbau, Verkauf und Konsum von Cannabis in der Schweiz weiterhin strafbar. Das Bundesgericht bekräftigte dies kürzlich erneut, als es die Beschwerde eines Cannabis-Konsumenten abwies, der das straffreie Kiffen als Menschenrecht einforderte.

Deshalb seien die Diskussionen um das Cannabis-Pilotprojekt in Bern derzeit ein Kampf um des Kaisers Bart, befand ein Freisinniger am Donnerstag im Stadtparlament: "Es gibt schlicht keine gesetzliche Grundlage dafür." Man müsse zuerst den Volksentscheid zur Hanf-Initiative abwarten und nicht voreilig handeln, betonte ein Fraktionskollege erfolglos.


 

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